"Rothkopf läßt keinen Zweifel daran, daß bei dieser elitären Beeinflussung der Politik nicht das Gemeinwohl der breiten Bevölkerungsschichten im Vordergrund steht. Das Gegenteil ist der Fall. Obwohl es zahlreiche Eliten gebe, die gute Absichten hegten, trage die soziale Ungerechtigkeit auf der Welt auch den Stempel einer Machtelite, die in erster Linie auf ihr Wohl bedacht sei. Es kann nicht sein, schreibt der Autor mit der Stimme des Sozialkritikers, daß »das ›Heute‹ den Reichen und Mächtigen auf dem Silbertablett serviert wird, während den Armen und Entrechteten nur das vage Versprechen eines fernen ›Morgen‹ bleibt.«"
Rothkopf analysiert die “Super-Klasse”, 11.07.2008 (Friedensratschlag)